Archiv der Kategorie: Vereine

Interview mit alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf

Heute Abend durfte ich an einer gut organisierten Abendveranstaltung der Business & Professional Women (BPW) Schaffhausen alt Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf befragen, die zuvor in einem Inputreferat zum Thema „Frauen und Politik“ gesprochen hatte. Widmer-Schlumpf trat dabei nicht nur sehr engagiert auf, sondern auch humorvoll und gespickt mit manchen spannenden Anekdoten, die die rund 100 Frauen (und etwa 10 Männer) in der Rathauslaube in Schaffhausen in ihren Bann zogen.

Interview mit Eveline Widmer-Schlumpf (BPW, Okt. 2018)-I

Moderation „Medientagsatzung“ zum Thema Sport

Nachdem sich die „Medientagsatzung“ der SRG Deutschschweiz letztes Jahr mit dem Thema Politik befasst hatte, war diesmal der Sport an der Reihe. Rund 70 Vertreter(innen) von Sportverbänden fanden sich deshalb heute im SRF-Sportstudio am Leutschenbach ein und diskutierten mit den SRF-Machern Roland Mägerle, Peter Staub, Susan Schwaller, Nök Ledergerber, Mario Denzler und Matthias Hüppi über „Die Leistungen von SRF im Sportbereich“. Das ging von Schwingen bis Kunstturnen und von Handball bis Curling.

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Zuerst oblag es mir, im Gespräch mit Sportchef Roland Mägerle und Moderator Matthias Hüppi – die beide ein kurzes Einleitungsreferat gehalten hatten – erste Erkenntnisse zur Art und zu den Rahmenbedingungen der Sportberichterstattung beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) herauszuschälen. Anschliessend ging es dann in Workshops, in denen durchaus auch sehr kritisch argumentiert und kommentiert wurde. Aufgrund dieser Voten stellte ich dann ad hoc nochmals eine Podiumsrunde mit SRF-Machern und Verbandsvertretern zusammen und achtete als Moderator darauf, dass auch das Publikum gebührend einbezogen wurde. (Fotos: SRF/Virginie Vabre Schweizer)DSC_8800.jpg20171027_medientagsatzung_srgd_panel5_srf_ohne_sport_virginie_vabre_schweizer.jpg__1600x0_q85_crop_subsampling-2

Krisenkommunikation mit Erfolg

Einsätze im Bereich der Krisenkommunikation sind für mich – horribile dictu – meist die spannendsten Mandate. Zudem sind sie dankbar, da es sehr oft gelingt, die Mandanten – vereinfacht gesagt – unterhalb dem ‚Radar‘ der öffentlichen Wahrnehmung zu halten resp. die Situation schnell zu beruhigen. Man kriegt dabei auch rasch und tief Einblick in ein Unternehmen oder eine Organisation – und oft ergeben sich daraus dann auch weitere Beratungstätigkeiten.

Diesen Sommer hatte ich gleich ein halbes Dutzend solche grösseren und kleineren ‚Feuerwehreinsätze‘ in der Grossregion Zürich und Nordostschweiz. Dabei kommt es mir natürlich entgegen, dass ich sowohl die Medien- als auch die Unternehmenssicht gut kenne.

Jubiläumsschrift „40 Jahre Kiwanis-Club Schaffhausen“

Seit mittlerweile dreizehn Jahren bin ich Mitglied des Kiwanis-Club Schaffhausen – als jüngstes Mitglied in der Club-Geschichte – und fühle mich in dessen Mitte sehr wohl. Gegründet 1977, feiert der Club heuer sein 40 Jahr-Jubiläum – und ich habe mir aus diesem Grund die Zeit genommen, die Entstehungsgeschichte zwischen zwei (schmalen) Buchdeckeln zusammenzufassen. Quasi eine Synthese zwischen meinen Berufsfeldern Historiker und Journalist.

Obwohl ich mir vor einigen Jahren schon mal die Herkulesaufgabe auferlegt hatte, das Kiwanis-Archiv neu zu ‚gründen‘ und mehr als vierzig Bundesordner sorgfältig zu sichten und in geeigneter Form im Stadtarchiv abzuliefern, war es doch nochmals einige Tage Arbeit, nun diese Jubiläumsschrift zu verfassen. Es hiess nämlich nicht ’nur‘, alte Akten nochmals zu sichten, Bilder und Dokumente einzuscannen, sondern ich habe auch mit allen noch lebenden Mitgliedern der Gründergeneration persönlich gesprochen und ihre Erinnerungen einfliessen lassen. Eine sehr aufwändige, aber auch ebenso bereichernde Arbeit.

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Moderation „Medientagsatzung“ der SRG Deutschschweiz

Heute Nachmittag fand im Ratssaal in Winterthur die sogenannte «Medientagsatzung» der SRG Deutschschweiz statt, an der ich zwei Talkrunden moderieren durfte. Eingeladen waren alle Stadtpräsidenten von Deutschschweizer Städten zwischen 15‘000 und 35‘000 Einwohnern, die denn auch zahlreich aufmarschierten. Sie trafen sich mit verschiedensten Programmschaffenden und Verantwortungsträgern von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

In einer ersten Talkrunde durfte ich Cathy Flaviano (Tagesverantwortliche Radio SRF 1), Michael Weinmann (Redaktor und Moderator ‹Schweiz Aktuell›) und die beiden Inland-Korrespondenten Philipp Inauen (Ostschweiz) und Stefan Eiholzer (Zentralschwmoderation-srg-medientagsatzung-podium-ii-nov-2016eiz) auf dem Podium begrüssen. Thematisiert wurden etwa die Fragen, wie man ‹Geschichten› findet und auswählt, wie die tägliche Zusammenarbeit mit den Behörden funktioniert, was den Regionaljournalismus so spannend macht und wie viel «Macht» man damit hat. Die anwesenden Stadtpräsidenten und teilweise auch Kommunikationsverantwortlichen lauschten den munteren Ausführungen gebannt und stellten dann auch fleissig Fragen.

Nach dem Amoderation-srg-medientagsatzung-podium-i-nov-2016ustausch an etwa zehn sogenannten Round Tables, an denen Politiker und Medienschaffende sich intensiv austauschten, ging’s dann zum Abschluss nochmals in eine Podiumsdiskussion, zu der ich Leute aufgrund der vorangegangenen Debatten spontan einlud. Es kamen so Susanne Hartmann (Stadtpräsidentin Wil/SG), Valentin Schmid (Stadtpräsident Spreitenbach/AG), Christian Marti (Stadtpräsident Glarus) sowie Katrin Hug (Leiterin Regionaljournal Zürich/Schaffhausen) und Basil Honegger (Redaktionsleiter ‹Schweiz Aktuell›) zusammen und diskutierten nebst dem allgemeinen ‹Zusammenspiel› von Medien und Politik auch ganz konkrete, einzelne Fälle. Und auch hier beteiligte sich das Publikum wieder äusserst engagiert, bevor Andreas Schefer, Präsident der SRG Deutschschweiz, die «Medientagsatzung» nach rund vier Stunden beschloss – und versprach, dass es in Zukunft weitere solche Veranstaltungen geben werde, die einen gesunden Austausch ermöglichen würden. Ganz allgemein scheinen die rund 60 Teilnehmenden, wie die Reaktionen zeigten, höchst zufrieden nach Hause gegangen zu sein.

Moderation SRG-Podium zu „Wissenschaftsjournalismus“

Heute Abend durfte ich im Studio 2 des Schweizer Fernsehens (SRF) ein spannendes Podium zum Thema „Wissenschaftsjournalismus“ moderieren. Dabei trafen die beiden Professoren Beda Stadler (em. Immunologe, Universität Bern) und Lutz Jäncke (Neuropsychologe, Universität Zürich), die beide auch medial sehr präsent sind, auf die beiden SRF-Vertreter Odette Frey (Puls) und Thomas Bucheli (Meteo). Es war eine äusserst
engagierte, auf hopromi-talk-srg-wissenschaftsjournalismus-sept-2016-vhem Niveau geführte
und durchaus auch humorvolle Debatte, promi-talk-srg-wissenschaftsjournalismus-sept-2016-iidie manchen Denkanstoss
lieferte – und beim zahlreich aufmarschierten Publikum sehr gut ankam. Es müsste viel mehr solcher Veranstaltungen geben, war der Tenor beim anschliessenden Apéro. Das Ganze lief unter dem Label „Promi-Talk“ der SRG Zürich-Schaffhausen. (Bilder T. Züger)  //  Bericht

Referat «Zweiter Weltkrieg in Schaffhausen»

Heute Nachmittag hatte ich das Vergnügen, wieder einmal als Referent zum Thema «Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg» aufzutreten – und zwar vor den Mitgliedern der Seniorengruppe «Silberfüchse», die das Kriegsgeschehen zum Teil noch selbst miterlebt hatten.

In meinem knapp 45-minütigen Referat schilderte ich die militärische Bedrohungssituation für die Schweiz und den Kanton Schaffhausen während derAT1R0045 Kriegsjahre 1939-1945 – und dann die Reaktion der Bevölkerung, der Behörden und der Firmen auf diese subjektive Bedrohungslage. Thematisiert wurden die Fluchtbewegungen der sogenannten «Pfingsteidgenossen» im Frühjahr 1940, aber auch die Evakuationsbestrebungen von Banken, Industrie etc. Und abschliessend nahm ich dann auch die tragische Bombardierung Schaffhausens vom 1. April 1944 nochmals auf, die die Gemüter bis heute emotional stark bewegt.

Es entwickelte sich danach eine angeregte Diskussion mit Fragen und eigenen Schilderungen von Erlebnissen. Und viele der anwesenden Seniorinnen und Senioren wollten sich dann auch ein Exemplar meines Standardwerkes «Bedrohte Grenzregion», für sich oder ihre Enkel, signieren lassen. Weitere Schilderungen finden sich zudem auch im Buch «Als der Krieg zu Ende war».

Talk mit Laureus-Geschäftsführerin Evelyn Fankhauser

Heute durfte ich in Schaffhausen einen kurzen Talk mit Evelyn Fankhauser, der Geschäftsführerin der Laureus Foundation Switzerland, moderieren.

Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, „mit Hilfe des Sports der Generation von morgen ein nachhaltig positives Leben“ zu ermöglichen. Dazu hat sie seit ihrer Gründung 1999 zahlreiche Projekte initiiert und unterstützt – und fördert derzeit über 150 soziale Sportprojekte in 34 Ländern weltweit. Die Stiftung wird ganz wesentlich von Mercedes-Benz und IWC Schaffhausen, aber auch von zahlreichen Privatpersonen unterstützt.

Evelyn Fankhauser ist es gelungen, mit ihrem sympathischen Auftritt dem organisierenden Kiwanis-Club Schaffhausen, der sich ebenfalls die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen auf die Fahne geschrieben hat, einen guten Einblick in die Arbeit der Laureus-Stiftung zu geben, die durch das starke Engagement von IWC in derselben Stadt beheimatet ist.

Moderation Talk und Vortragsabend mit Arthur Honegger

Erneut machte heute Abend ein langjähriger Auslandkorrespondent von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) in Schaffhausen seine Aufwartung, und dies passend zum Beginn des US-Wahljahres, in dem es um die Nachfolge von Barack Obama geht: ObwoReferat Arthur Honegger in Schaffhausen, 28.1.2016 (I)hl seit wenigen Monaten nun Moderator der Nachrichtensendung ’10vor10′, schaute Arthur Honegger nochmals auf seine gut sieben Jahre als USA-Korrespondent in New York und Washington zurück – und beeindruckte die fast 400 erschienenen Besucher mit lustigen Episoden ebenso wie mit träfen Analysen. Dazu trug er verschiedene Beiträge aus seinem Buch „ABC 4 USA“ vor.

Einmal mehr durfte ich durch den Abend führen, der durch die SRG Zürich/Schaffhausen und die Schaffhauser Vortragsgemeinschaft organisiert wurde und sich in eine äusserst erfolgreiche Reihe einfügt. In den letzten Jahren hatten bereits die Besuche der Korrespondenten Ulrich Tilgner, Jens Korte, Barbara Lüthi, Werner van Gent oder Pshf-Talk mit Arthur Honegger (28.1.2016)-Ieter Gysling die Leute in Scharen angelockt und begeistert. Es macht Freude, diese tollen Abende jeweils zu moderieren.

Vor seinem Referat war Arthur Honegger heute überdies noch zu Gast beim Schaffhauser Fernsehen (shf), wo ich ihm zusätzliche Fragen stellen durfte – und seine Erläuterungen und Analysen können hier nachgeschaut werden.

 

Unter dem Stichwort «Natur und Wissenschaft zum Anfassen» organisierte die Naturforschende Gesellschaft Schaffhausen mit Präsident Kurt Seiler und OK-Chef Dani Leu heute eine beeinduckende, ganztägige Veranstaltung an der Kantonsschule Schaffhausen, welche Buben und Mädchen sowie Jugendliche spielerisch an die naturwissenschaftlichen Fächer heranführen sollte. Es durfte gebastelt und experimentiert werden – wodurch man überall leuchtenden Kinderaugen begegnete –, und daneben gab es verschiedene Vorträge und Demonstrationen in und um das Schulareal.

Mir oblag es diesmal, eine Podiumsdebatte zum Thema «Förderung von Technik und Naturwissenschaften: Ist das nötig? Und wenn Ja, wie?» zu leiten. Dies führte, wenn aPodiumsveranstaltung MINT-Berufe (Moderation, 9.5.2015)uch vor eher spärlichem Publikum, zu einer sehr engagierten, rund 90-minütigen Debatte mit Dr. Thierry Courvoisier, Präsident der Akademie der Naturwissenschaften SCNAT, Dr. Daniel Meierhans, Wissenschaftsjournalist, Georg Reichmuth, Präsident der Stiftung «go-tec» der Industrievereinigung Schafhausen, Robert Rudolph, Bereichsleiter Bildung und Innovation beim Maschinenindustrieverband Swissmem, sowie Prof. Albert Zeyer, Dozent Fachdidaktik Naturwissenschaften an verschiedenen Hochschulinstituten.

Neben der Frage der Förderung der MINT-Berufe ging es in der Gesprächsrunde auch darum, wie gross der Fachkräftemangel effektiv sei und wie dieser am besten behoben werden könne, wie die naturwissenschaftlichen Fächer an den Schulen künftiger attraktiver gelehrt werden oder wie vermehrt auch Mädchen angesprochen werden könnten – und alle diese Fragestellungen wurden von den fünf Debattanten durchaus unterschiedlich betrachtet, was die Diskussion natürlich belebte.