Für das aktuelle Heft der ‚Schweizer Gemeinde‘, Publikationsorgan des Gemeindeverbandes, wurde ich eingeladen, einen Fachartikel zur Bedeutung der Kommunikation während des Prozesses der Gemeindefusionen zu verfassen. Jede fünfte Schweizer Gemeinde ist in den letzten gut 20 Jahren in einem grösseren politischen Gebilde aufgega
ngen. Dies, nachdem – in einem Land mit hoher Gemeindeautonomie – zuvor seit Gründung des Bundesstaates 1848 bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts kaum solche Zusammenschlüsse stattgefunden hatten. Die kommunikative Begleitung ist dabei zentral und manchmal matchentscheidend: während des gesamten Fusionsprozesses – von der ersten Idee bis über die reine Umsetzung hinaus – muss transparent, (pro)aktiv und kontinuierlich informiert wird.
Archiv für den Monat: Februar 2014
Auf Einladung der Spitäler Schaffhausen habe ich den Ärzten, Pflegern und Physiotherapeuten heute Abend Hintergründe, Facts und auch etliche Anekdoten zur Geschichte der Schweiz und der Grenzregion Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg geliefert. Es ging dabei um das Bedrohungsgefühl der Bevölkerung während der 1930er und 1940er Jahre, um die Evakuation, d.h. die Fluchtbewegung ins Landesinnere, um die trag
ische Bombardierung Schaffhausens am 1. April 1944 etc. Der Spital hat dieses Referat und Diskussion angeregt, damit die Angestellten in Zukunft ihre älteren Patienten besser verstehen, für die die Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges noch immer sehr präsent sind.
Beitrag zu „Grenzbote“ und Frontismus in Schaffhausen
Für eine Beitragserie auf Radio Munot, in der Redaktor Adrian Ackermann sich mit der Mediengeschichte befasst, habe ich zum „Grenzbote“, dem frontistischen Presseorgan während der 1930/40er Jahre, Auskunft gegeben. Schon während dem Studium hatte ich mich verschiedentlich mit diesem Thema befasst – wie auch mit der gesamten „Erneuerungsbewegung“ sowie den deutschen Nationalsozialisten und den italienischen Fascisten in der Grenzregion Schaffhausen – und auch später immer wieder zu diesen Themen publiziert.
