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Moderation Talk und Vortragsabend mit Arthur Honegger

Erneut machte heute Abend ein langjähriger Auslandkorrespondent von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) in Schaffhausen seine Aufwartung, und dies passend zum Beginn des US-Wahljahres, in dem es um die Nachfolge von Barack Obama geht: ObwoReferat Arthur Honegger in Schaffhausen, 28.1.2016 (I)hl seit wenigen Monaten nun Moderator der Nachrichtensendung ’10vor10′, schaute Arthur Honegger nochmals auf seine gut sieben Jahre als USA-Korrespondent in New York und Washington zurück – und beeindruckte die fast 400 erschienenen Besucher mit lustigen Episoden ebenso wie mit träfen Analysen. Dazu trug er verschiedene Beiträge aus seinem Buch „ABC 4 USA“ vor.

Einmal mehr durfte ich durch den Abend führen, der durch die SRG Zürich/Schaffhausen und die Schaffhauser Vortragsgemeinschaft organisiert wurde und sich in eine äusserst erfolgreiche Reihe einfügt. In den letzten Jahren hatten bereits die Besuche der Korrespondenten Ulrich Tilgner, Jens Korte, Barbara Lüthi, Werner van Gent oder Pshf-Talk mit Arthur Honegger (28.1.2016)-Ieter Gysling die Leute in Scharen angelockt und begeistert. Es macht Freude, diese tollen Abende jeweils zu moderieren.

Vor seinem Referat war Arthur Honegger heute überdies noch zu Gast beim Schaffhauser Fernsehen (shf), wo ich ihm zusätzliche Fragen stellen durfte – und seine Erläuterungen und Analysen können hier nachgeschaut werden.

 

Heute Abend durfte ich – zur Eröffnung des 19. Schaffhauser Filmfestivals – durch eine Soirée zum Mundart-Schriftsteller Albert Bächtold führen, dem in einem 30-minütigen Kurz-Spielfilm ein schönes ‚Denkmal‘ gesetzt wurde.

Der Anlass im Kulturzentrum ‚Kammgarn‘ war sehr gut besucht, und nebst Vertretern von Stadt und Kanton waren – organisiert durch den umtriebigen Produzenten Beat Toniolo – auch Regisseurin Christina Ruloff, die _MG_4945 - KopieSchauspieler Andrea Zogg (Antiquar in der Rahmenhandlung) und Bernhard Schneider (Bächtold-Darsteller), die filmerische Equipe von Module+ und zahlreiche Laienschauspieler vor Ort, die den Film mit ihrem Engagement erst möglich gemacht hatten. Dazu zählen muss man auch ‚Spiritus rector‘ Alfred Wüger, ein lokaler Kulturjournalist, der die ursprüngliche Idee zum Film ha_MG_4938 - Kopiette und auch ein erstes Skript schrieb, sowie Hans Ritzmann, Präsident der Albert Bächtold-Stiftung und ebenfalls Mundart-Schriftststeller aus dem Klettgau.

Trotz sehr gedrängtem Zeitprogramm – da danach bereits die nächsten Vorführungen des Festivals anstanden – konnte ich vor und nach der Filmpremière mit den meisten Protagnoisten kurze Bühneninterviews führen und sie so dem interessierten Publikum ein bisschen näher bringen. Es war ein sehr gelungener Anlass mit vielen strahlenden Gesichtern.

(Fotos: Simon Brühlmann)

Interview zur Bombardierung der Schweiz im 2. Weltkrieg

Heute hat sich die irrtümliche Bombardierung von Zürich am 4. März 1945 zum siebzigsten Mal gejährt – und Radio SRF1 nahm dies zum Anlass, in der Sendung «Treffpunkt» verschiedene Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu befragen und mit alten Berichte aus ‹Wochenschauen› an die Ereignisse von damals zu erinnern. An mir war es dann – als Historiker, der sich intensiv mit der Situation der Schweiz im Zweiten Weltkrieg befasst hat -, das Ganze im Gespräch mit Moderator Dani Fohrler etwas einzuordnen, an die Umstände der Bombardierungen von Zürich und von Schaffhausen (knapp ein Jahr zuvor, am 1. April 1944) zu erinnern.krieg...

Im Falle Zürichs wäre Pforzheim das eigentliche Ziel der US-amerikanischen Liberator-Piloten gewesen; im Falle von Schaffhausen, der folgenschwersten Neutralitätsverletzung gegenüber der Schweiz, die Industrieanlagen der IG Farben in Ludwigshafen. Beide Male führten, wie auch bei weiteren Bombardierungen auf Schweizer Gebiet, das schlechte Wetter auf dem Anflugweg und die nur ungenügend funktionierende, damals noch ganz neue Radartechnologie zu den folgenschweren Irrtümern. Beitrag (ca. min. 33-40)