Schlagwort-Archive: Bedrohte Grenzregion

Referat bei einem Kundenanlass der Kantonalbank

Einmal mehr durfte ich heute Nachmittag bei einem bestens organisierten Kundenanlass der Schaffhauser Kantonalbank – diesmal in der ‚Kammgarn‘ – zum Thema „Von Angst und Schrecken erfasst – Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg“ referieren. Ich gab mir dabei Mühe, nebst Fakten auch manche Anekdote oder humorvolle Aperçus einzustreuen, was aufgrund der Reaktionen offenbar sehr gut angekommen ist.

Nach dem Anlass, beim Apéro riche, habe ich zudem noch das eine oder andere meiner Bücher „Bedrohte Grenzregion“ verkauft und signiert, das unlängst in der bereits dritten Auflage erschienen ist. Zehn weitere Bücher hat überdies die Kantonalbank in einer Art Tombola unter den Besuchern verlost.IMG_20180925_160404m

Neuauflage meines Buches „Bedrohte Grenzregion“

Es freut mich sehr, dass heute bereits die dritte Auflage meines Buches „Bedrohte Grenzregion“ erschienen ist, das sich mit der Situation der Schweiz – und v.a. der Grenzregion Schaffhausen – während des Zweiten Weltkriegs befasst.

Dass ich noch immer viele Referatsanfragen kriege und Bücher verkaufe, hängt auch damit zusammen, dass verschiedene Firmen offenbar festgestellt haben, dass ein profundes, anekdotenreiches und durchaus auch zuweilen zum Schmunzeln anregendes Referat bei Kundenanlässen eine gute Option ist. Die Faszination für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs scheint nämlich ungebrochen.

Besten Dank dem renommierten Chronos Verlag für die erneut tadellose Zusammenarbeit.IMG_20180925_160404IMG_20180926_150419

Referat bei der Schaffhauser Kantonalbank

Heute Nachmittag durfte ich an einem Seniorenanlass der Schaffhauser Kantonalbank (SHKB) in Stein am Rhein über die „Bedrohungssituation von Stein am Rhein während des Zweiten Weltkrieges“ erzählen. Dies vor rund 100 Zuhörern im ehrwürdigen Referat bei SHKB Stein am Rhein (31.10.2017)-IIWindler-Saal – und nachdem ich ähnliche Referate, jeweils mit lokalen Fakten und witzigen Anekdoten angereichert, bereits bei den Filialen in Neuhausen und Thayngen gehalten hatte.

Speziell thematisiert habe ich heute die Vorbereitungen zur militärischen Evakuation im

Referat bei SHKB Stein am Rhein (31.10.2017)oberen Kantonsteil, die Überflüge der Stadt mit Bombern und die deshalb ausgelegten, grossen Schweizerkreuze, die irrtümliche Bombardierung des Städtchens am 22. Februar 1945 und dann die Flüchtlingsströme in den letzten Kriegstagen sowie den „Tag des Friedens“ am 8. Mai 1945.

Referat bei SHKB Stein am Rhein (31.10.2017)-III

Die Zuhörer hingen mir förmlich an den Lippen – und erzählten mir dann, während sie sich ein Exemplar meines Buches signieren liessen, noch ihre ganz persönlichen Geschichten und Erfahrungen zum Zweiten Weltkrieg. Ein spannender Austausch.

Auch für Filialleiter Urs Metzger und seine Crew war es sicherlich ein gelungener Nachmittag.

Referat „Zweiter Weltkrieg“ bei der SHKB-Filiale Thayngen

Da die „Seniorenanlässe“ der Schaffhauser Kantonalbank (SHKB) auf so tollen Anklang gestossen sind, finden nun in allen Filialen im Kanton solche Nachmittagsveranstaltungen statt – und heute war es inFoto maw. SHKB-Referat Thayngen (Mai 2017) Thayngen so weit. Erneut durfte ich dabei – als Überraschungsreferent – über das Thema „Bedrohungslage im Zweiten Weltkrieg“ sprechen und habe natürlich ganz speziell die Situation in Thayngen und den andern Reiatdörfern aufgezeigt.

Das Referat – natürlich faktengetreu, aber durchaus auch mit witzigen Anekdoten und Aperçus versetzt – stiess bei den Zuhörerinnen und Zuhörern, welche die Zeit des Zweiten Weltkrieges zum Teil noch aktiv miterlebt haben, ganz offensichtlich auf grosses Interesse. Und anschliessend an das Referat verloste die Kantonalbank-Filiale dann noch fünf Exemplare meines Buches über den Zweiten Weltkrieg, die ich dann auf Wunsch auch signierte. Eine schöne, IMG-20170523-WA0000bereichernde Veranstaltung.  //  Bericht

Referat „Zweiter Weltkrieg“ bei der SHKB-Filiale Neuhausen

Heute Nachmittag durfte ich an einem Kundenanlass, den die Filiale Neuhausen der Schaffhauser Kantonalbank (SHKB) absolut vorbildlich organisiert hatte, als Überraschungsreferent auftreten. Vor über 100 Personen sprach ich zum Thema „Neuhausen im Zweiten Weltkrieg“ – mit Fap1040026kten, aber durchaus auch mit witzigen Anekdotep1040002n und Aperçus versetzt -, was bei den Zuhörerinnen und Zuhörern ganz offensichtlich sehr gut ankam und hier und dort auch eigene Erinnerungen weckte. Dazu hatte die Kantonalbank-Filiale die charmante Idee, zehn Exemplare meines Buches über den Zweiten Weltkrieg zu verlosen, die sie schön verpackten, ich dann noch signierte – und bei den Siegern hier und dort einen kleinen Freudenschrei auslösten. Eine rundum gelungene, stimmige Veranstaltung.

Referat «Zweiter Weltkrieg in Schaffhausen»

Heute Nachmittag hatte ich das Vergnügen, wieder einmal als Referent zum Thema «Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg» aufzutreten – und zwar vor den Mitgliedern der Seniorengruppe «Silberfüchse», die das Kriegsgeschehen zum Teil noch selbst miterlebt hatten.

In meinem knapp 45-minütigen Referat schilderte ich die militärische Bedrohungssituation für die Schweiz und den Kanton Schaffhausen während derAT1R0045 Kriegsjahre 1939-1945 – und dann die Reaktion der Bevölkerung, der Behörden und der Firmen auf diese subjektive Bedrohungslage. Thematisiert wurden die Fluchtbewegungen der sogenannten «Pfingsteidgenossen» im Frühjahr 1940, aber auch die Evakuationsbestrebungen von Banken, Industrie etc. Und abschliessend nahm ich dann auch die tragische Bombardierung Schaffhausens vom 1. April 1944 nochmals auf, die die Gemüter bis heute emotional stark bewegt.

Es entwickelte sich danach eine angeregte Diskussion mit Fragen und eigenen Schilderungen von Erlebnissen. Und viele der anwesenden Seniorinnen und Senioren wollten sich dann auch ein Exemplar meines Standardwerkes «Bedrohte Grenzregion», für sich oder ihre Enkel, signieren lassen. Weitere Schilderungen finden sich zudem auch im Buch «Als der Krieg zu Ende war».

Der «Tag des Friedens», das Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945, jährte sich heute zum 70. Mal. Verschiedene Medien berichteten aus diesem Anlass nochmals ausführlich über die Kriegsgeschehnisse – und Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, damals grösstenteils noch Kinder oder Jugendliche, schilderten ihre teils noch immer sehr lebendigen Erinnerungen an jene Zeit.

Als Historiker, der sich intensiv mit der damaligen Zeit befasst hat, erhielt ich aushf-Talk zu Kriegsende (zus. mit Ernst Neukomm), 8.5.2015-IIch zu diesem ‹Jubiläum› wieder verschiedene Anfragen – und konnte zwar aus Kapazitätsgründen nicht alle, aber doch einige positiv beantworten: So leitete ich z.B. eine Podiumsdiskussion mit vier Zeitzeugen aus den Grenzorten Thayngen (Schweiz) sowie Gottmadingen und Bietingen (Deutschland), nahm gemeinsam mit alt Regierungsrat Ernst Neukomm in einer Sendung des Schaffhauser Fernsehens (shf) Stellung, beantwortete schriftlich Fragen zu den damaligen Ereignissen um den 8. Mai 1945 oder las am Senioren-Radio aus meinen Büchern vor. Zudem war ich für verschiedene Journalisten und einen Filmautor auch beratend tätig.In der schweizer Nachbargemeinde Thayngen gab es bei der Gedenkveranstaltung "70 Jahre Friedensschluss" eine Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen. Von links: Fritz Egger aus Bietingen, Helmut Moosmann aus Gottmadingen, Podiumsleiter Matthias Wipf aus Schaffhausen und die Thaynger Theo Lenhard und Walter Bernath.

Fazit: Auch 70 Jahre später ist das Interesse für die Vorkommnisse im Zweiten Weltkrieg, gerade auch in einer Grenzregion wie Schaffhausen, ungebrochen – und dies gilt nicht nur für die sogenannte ‹Aktivdienstgeneration›, sondern durchaus für alle Altersschichten.