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Referat am Dienstjubiläum der Schaffhauser Polizei

Vor rund zwanzig Angehörigen des Schaffhauser Polizei-Korps, welche ein Dienstjubiläum feiern durften, habe ich heute ein Referat gehalten zum Thema „Bombardierung von Schaffhausen am 1. April 1944“.

Mit zahlreichen Bildern und sehr persönlichen, emotionalen Lebensgeschichten habe ich die damaligen Geschehnisse aufzuzeigen versucht. Die Polizeiangehörigen zeigten sich überaus interessiert – und haben anschliessend zahlreiche Fragen gestellt.

Der Fundus meines Referats sind die beiden neuesten Bücher „Die Bombardierung“ und „Als wäre es gestern gewesen„.

Medienberichte zum Buch «Als wäre es gestern gewesen!»

Mein neues Buch «Als wäre es gestern gewesen! » – mit Lebenserinnerungen von mehr als dreissig Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Bombardierung von Schaffhausen am 1. April 1944 – findet weiterhin grosse und sehr schöne Beachtung. Die positiven Reaktionen sind manchmal fast überwältigend, und auch der Verlag stamm+co kommt offenbar kaum nach mit Bestellungen.

Heute ist im ‹Tages-Anzeiger› (sowie ‹Bund›, ‹Basler Zeitung› etc) eine ganze Seite dazu erschienen. Und gemeinsam mit Zeitzeuge Max Baumann durfte ich dem Lokalfernsehen Tele D Auskunft geben. Bereits die Lokalsender shf und Tele Top hatten sich zuvor interessiert. Ich freue mich sehr, wenn das Buch – möglichst quer durch alle Generationen – weitere Verbreitung findet.

Publikationen zum Zweiten Weltkrieg

Werkliste Matthias Wipf

Bücher

Als der Krieg zu Ende war: Die Grenzstadt Schaffhausen im Jahre 1945. Norderstedt 2011.    [https://bit.ly/3JiRBl2]

«Als wäre es gestern gewesen!». Erinnerungen an die Bombardierung von Schaffhausen am 1. April 1944. Schaffhausen 2022.    [www.bombardierung-schaffhausen.ch]

Bedrohte Grenzregion. Die schweizerische Evakuationspolitik 1938–1945 am Beispiel von Schaffhausen. Zürich 2018 (3. Aufl.).    [https://www.chronos-verlag.ch/node/20264]

Der Grenzbote im Zweiten Weltkrieg. Eine frontistische Zeitung 1933-1943. Typoskript (106 S.), Bern 1999.

Die Bombardierung von Schaffhausen – ein tragischer Irrtum. Schaffhausen 2019 (3. Aufl.).    [https://bit.ly/3rbBn6O]

Frontismus in einer Grenzstadt – Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg 1933-1945. Typoskript (90 S.), Bern 1998.

Nationalsozialismus und Fascismus in Schaffhausen 1933-1946. Eine Grenzstadt im Zweiten Weltkrieg. Typoskript (176 S.), Bern 1999.

Buchbeiträge, Zeitschriften- und Zeitungsartikel

Benno Schaeppi – im Banne einer Ideologie. In: Schaffhauser Nachrichten, 29.12.1999.

«Bombs away» über Schaffhausen. In: Kunst aus Trümmern. Hrsg: Museum zu Allerheiligen. Baden 2019. S. 22-34.

Das «Katholische Vereinshaus» als Versammlungslokal rechtsextremer Gruppierungen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Frontismus, Nationalsozialismus und Fascismo in Schaffhausen. In: Von der Duldung zur Anerkennung. Hrsg.: Historischer Verein. Schaffhausen 1999. S. 205-222.

Das Reduit – mehr als eine militärische Strategie. In: Schaffhauser Nachrichten, 23.4.2001.

Die Verdunkelung während des Krieges – zwischen Eigenschutz und Konzession. In: Geschichten zur Geschichte. Hrsg.: Meier-Verlag. Schaffhausen 1999. S. 156-162.

Der «Grenzbote» – eine Frontenzeitung im Kanton Schaffhausen. In: Schaffhauser Magazin. Nr. 3/2000. S. 32-33.

Der «Grenzbote» – eine frontistische Zeitung im Zweiten Weltkrieg. In: Geschichten zur Geschichte. Hrsg.: Meier-Verlag. Schaffhausen 1999. S. 132-140.

Der «Grenzbote» – eine schweizerische Frontenzeitung zwischen 1933 und 1939. In: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung. Nr. 118/2000. S. 185-214.

Der «Grenzbote» im Kampf gegen die Pressekontrolle. In: Schaffhauser Nachrichten, 11.12.1999.

Der Tag des Friedens. In: Angst, Trauer, Hoffnung – die Kriegsjahre in Schaffhausen 1933-1945. Hrsg.: Meier-Verlag. Schaffhausen 1995. S. 131-136.

Der Weltkrieg im schweizerischen Luftraum. In: Schaffhauser Nachrichten, 9.12.2000.

Die Evakuation von Kulturgütern während des Zweiten Weltkrieges. In: Schaffhauser Mappe. Nr. 69/2001. S. 61-64.

Die Industrie sollte sich notfalls selbst zerstören. In: Schaffhauser Nachrichten, 3.2.2001.

Die NSDAP und ihr umtriebiger «Werwolf». In: Schaffhauser Nachrichten, 30.11.2017.

Die Politische Polizei Schaffhausen – Aufpasserfunktion in schwieriger Zeit. In: Schaffhauser Mappe. Nr. 67/1999. S. 57-60.

Die politische «Säuberung» nach Ende des Zweiten Weltkrieges – zwischen Ventilfunktion und Profilierungsversuch. In: Schaffhauser Mappe, Jg. 2000. S. 65-67.

Die Verdunkelung – zwischen Eigenschutz und Konzession. In: Geschichten zur Geschichte. Hrsg.: Meier-Verlag. Schaffhausen 1999. S. 156-162.

Fridolin Beeler – zwischen Landesverräter und Märtyrer. In: Geschichten zur Geschichte. Hrsg.: Meier-Verlag. Schaffhausen 1999. S. 150-155.

Gotthard End – seine Zeit als Frontist in Schaffhausen. In: Geschichten zur Geschichte. Hrsg.: Meier-Verlag. Schaffhausen 1999. S. 142-149.

«Grenzbote» und «Front» – rechtsextreme Schweizer Zeitungen im Zweiten Weltkrieg. In: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung. Nr. 119/2001. S. 271-301.

Grenzregion Schaffhausen – im Banne von Fliegeralarmen. In: Geschichten zur Geschichte. Hrsg.: Meier-Verlag. Schaffhausen 1999. S. 168-170.

Kantonalbank evakuierte im Krieg nach Cham. In: Schaffhauser Nachrichten, 20.12.2001.

Kennzeichnung der Landesgrenze durch Schweizerkreuze. In: Geschichten zur Geschichte. Hrsg.: Meier-Verlag. Schaffhausen 1999. S. 164-167.

Krawalle gegen Frontisten in Schaffhausen – späte «Abrechnung» nach Kriegsende. In: Schaffhauser Mappe, Jg. 2000. S. 68-70.

«Man wollte am 8. Mai feiern, wusste aber nicht genau, ob man Grund dazu hatte!» -In: Schaffhauser Nachrichten (Sonderproduktion), 6.5.1995.

Paul Schmid-Ammann – sein politischer Kampf. In: Schaffhauser Nachrichten, 2.2.2000.

Revival der «Hakenkreuzfront» im Sommer 1940. In: Schaffhauser Nachrichten, 15.7.2000.

Schaffhausen in Angst im «heissen Mai 1940». In: Schaffhauser Nachrichten, 13.5.2000.

Schaffhausen während des Krieges – im Banne von Fliegeralarmen. In: Schaffhauser Nachrichten, 27.8.1999.

Schaffhausen und der italienische Faschismus. In: Schaffhauser Nachrichten, 22.7.2000.

Schweizerkreuze zur Grenzmarkierung – eine kontrovers diskutierte Kriegsmassnahme. In: Hegau. Zeitschrift für Geschichte, Volkskunde und Naturgeschichte des Gebietes zwischen Rhein, Donau und Bodensee. Jg. 58/2001. S. 179-201.

«Sorge um den Schutz der Kunstwerke». Die schweizerische Kulturgüterevakuation im Zweiten Weltkrieg. In: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 287, 10.12.2001.

«Von dem Erlebten ganz verstört und angsterfüllt». Erinnerungen an die Bombardierung von Schaffhausen am 1. April 1944. In: Schaffhauser Beiträge zur Geschichte, Bd. 93. Schaffhausen 2022. S. 221-240.

Referat zu „Bedrohte Grenzregion – Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg“

Auf Einladung der Schweizer Studienstiftung durfte ich heute Vormittag – im Rahmen ihrer Jahrestagung im Kanton Schaffhausen – ein Referat zur „Bedrohungssituation einer Grenzregion während des Zweiten Weltkrieges“ halten und die Studierenden anschliessend auf einen Stadtrundgang mitnehmen.

Es war beeindruckend, wie gezielt und gut informiert auch die Fragen der Studierenden kamen. Als Organisatoren zeichneten Philippe Schultheiss und Raphael Meyer.

Brunch-Schifffahrt mit Lesung zum Thema „Bombardierung“

Heute Vormittag fand – eröffnet durch einen gemütlichen Brunch – auf einem Schiff der URh zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein ein Vortrag mit anschliessender Diskussionsrunde zum Thema „Bombardierung von Schaffhausen“ statt. Zeitzeuginnen und weitere interessierte Kreise hatten Fragen oder schilderten ihre eigenen Erinnerungen an den 1. April 1944. Danach durfte ich zahlreiche Bücher „Bombardierung“ und „Bedrohte Grenzregion“ signieren. Es war ein toller, sehr bereichernder Anlass!Screenshot_20190910-144204_DriveIMG-20190908-WA0020IMG-20190908-WA0024

3. Auflage des Buches „Die Bombardierung von Schaffhausen“

Bereits nach wenigen Wochen geht mein neues Buch „Die Bombardierung von Schaffhausen – ein tragischer Irrtum“, das zum 75. Jahrestag am 1. April 2019 erschienen ist, in die dritte Auflage.

Es ist ein schönes Gefühl, auch auf der Strasse und in schriftlichen Rückmeldungen täglich begeisterten Leserinnen und Lesern zu begegnen. Auch in den nationalen Bestsellerlisten rangiert das Buch seit Wochen auf den beiden ersten Plätzen.

Ich fühle mich sehr geehrt, durchaus auch demütig und freue mich, dass sich der grosse Aufwand bei den Recherchen und beim Verfassen des Buches gelohnt hat.

Gleichzeitig ist es auch so, dass sich meine beiden anderen Publikationen zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges – „Bedrohte Grenzregion“ und „Als der Krieg zu Ende war“ – offenbar in diesen Wochen auch wieder sehr gut verkaufen. Das freut mich natürlich ebenfalls.Screenshot_20190717-065500_SN

Referat zur Bombardierung von Schaffhausen 1944

Im Museum zu Allerheiligen habe ich heute Abend ein Referat zum Thema „Furchtbare Bilder der verwüsteten Stadt – die Bombardierung von Schaffhausen am 1. April 1944“ gehalten. Dabei habe ich – im Sinne des Rahmenprogramms zur aktuellen Ausstellung – ein besonderes Augenmerk auf die Evakuationsvorkehrungen und die Bombenschäden an den beiden Schaffhauser Museen gelegt.

Es war eine grosse Freude, dass – trotz etlicher Auftritte in den letzten Wochen – nochmals rund 100 Leute das Referat besucht haben und sich auch vom schönen Sommerwetter nicht abhalten liessen. Toll auch die Diskussion im Anschluss an das Referat.

Weitere Ausführungen zum Thema finden sich auch in meinen beiden Publikation „Bedrohte Grenzregion“ (3. Aufl, 2018) und „Die Bombardierung von Schaffhausen“ (3. Aufl, 2019). Und hier der Bericht zum heutigen Referat.

Referat Bombardierung (MzA, Juni 2019)-IIScreenshot_20190607-061628_SN

Referat zu „Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg“

Beim KTV Schaffhausen war ich heute wieder mal als Referent im Einsatz: Die rund 45 Altherren interessierten sich brennend für das Thema „Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg“. Es ging dabei um die Frontisten und Nationalsozialisten in der Grenzregion, um die Angst vor einem deutschen Einmarsch, insbesondere im Mai 1940 – und dann auch um die Bombardierung der Stadt Schaffhausen vom 1. April 1944. Letztere jährt sich in wenigen Wochen zum 75. Mal, und noch immer leben einige Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die sich an die damaligen Ereignisse erinnern und mir diese in Gesprächen geschildert haben.Referat bei KTV-Altherren (2. Weltkrieg - 31.1.2019)-III

Referat bei einem Kundenanlass der Kantonalbank

Einmal mehr durfte ich heute Nachmittag bei einem bestens organisierten Kundenanlass der Schaffhauser Kantonalbank – diesmal in der ‚Kammgarn‘ – zum Thema „Von Angst und Schrecken erfasst – Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg“ referieren. Ich gab mir dabei Mühe, nebst Fakten auch manche Anekdote oder humorvolle Aperçus einzustreuen, was aufgrund der Reaktionen offenbar sehr gut angekommen ist.

Nach dem Anlass, beim Apéro riche, habe ich zudem noch das eine oder andere meiner Bücher „Bedrohte Grenzregion“ verkauft und signiert, das unlängst in der bereits dritten Auflage erschienen ist. Zehn weitere Bücher hat überdies die Kantonalbank in einer Art Tombola unter den Besuchern verlost.IMG_20180925_160404m

Neuauflage meines Buches „Bedrohte Grenzregion“

Es freut mich sehr, dass heute bereits die dritte Auflage meines Buches „Bedrohte Grenzregion“ erschienen ist, das sich mit der Situation der Schweiz – und v.a. der Grenzregion Schaffhausen – während des Zweiten Weltkriegs befasst.

Dass ich noch immer viele Referatsanfragen kriege und Bücher verkaufe, hängt auch damit zusammen, dass verschiedene Firmen offenbar festgestellt haben, dass ein profundes, anekdotenreiches und durchaus auch zuweilen zum Schmunzeln anregendes Referat bei Kundenanlässen eine gute Option ist. Die Faszination für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs scheint nämlich ungebrochen.

Besten Dank dem renommierten Chronos Verlag für die erneut tadellose Zusammenarbeit.IMG_20180925_160404IMG_20180926_150419