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Referat zu „Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg“

Beim KTV Schaffhausen war ich heute wieder mal als Referent im Einsatz: Die rund 45 Altherren interessierten sich brennend für das Thema „Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg“. Es ging dabei um die Frontisten und Nationalsozialisten in der Grenzregion, um die Angst vor einem deutschen Einmarsch, insbesondere im Mai 1940 – und dann auch um die Bombardierung der Stadt Schaffhausen vom 1. April 1944. Letztere jährt sich in wenigen Wochen zum 75. Mal, und noch immer leben einige Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die sich an die damaligen Ereignisse erinnern und mir diese in Gesprächen geschildert haben.Referat bei KTV-Altherren (2. Weltkrieg - 31.1.2019)-III

Wie regelmässig bei Gedenk- oder Jahrestagen zu den Geschehnissen des Zweiten Weltkrieges, durfte ich gestern wieder mal das „Historiker-Gwändli“ anziehen – und Auskunft geben zur Generalmobilmachung am 1. September 1939, also vor genau 75 Jahren. Im Zentrum standen dabei die Fragen, wie genau diese Mobilmachung vonstatten ging und was sie fScannen0001ür Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung hatte, ganz besonders auch in der Grenzregion Schaffhausen. Dazu kamen auch der spätere Rückzug in die „Limmatstellung“, anschliessend ins sogenannte „Alpenréduit“ General Guisans, sowie die Evakuationsbewegung im Mai 1940, also die Flucht eines Teils der Bevölkerung ins Landesinnere, zur Sprache.

Mehr Informationen zu den damaligen Geschehnissen finden sich auch in meinem Buch „Bedrohte Grenzregion“ (2. Aufl., 2014).