Schlagwort-Archive: Zürich

Moderation Buch-Vernissage „TIGER-Methode“

Heute Abend durfte ich die Buch-Vernissage von Unternehmensberater Martin Bürki im ‚Certo‘ in Zürich moderieren. In einem rund 45-minütigen Talk vor Kunden, Partnern und Freunden sprachen wir über die Schwerpunkte und Hintergründe seines Buches „Führen mit der TIGER-Methode“. Das Gespräch führte uns von Mark Aurel bis zur ‚Generation Y‘. Dabei unterstrich Bürki – basierend auf langjähriger Erfahrung als Leadership-Coach – fünf Kernelemente des erfolgreichen Führens in Unternehmen.  (Foto: Ch. Lanter)Moderation Vernissage Tinu Bürki (Nov. 2018)-I

Talk-Moderationen mit ZKB-Fondsmanagern

Für die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hatte ich heute den Auftrag, mit sieben ihrer Portfoliomanager einen kurzen Talk zum Verlauf des letzten Quartals zu moderieren. Die Talks, die hier angeschaut werden können, sollen die (potenziellen) Anleger – zusätzlich zu den schriftlichen Quartalsberichten – aus erster Hand informieren, wie die letzten Monate verlaufen sind und was von der Zukunft zu erwarten ist.zkb-3

Dabei geht es konkret um folgende Anlageinstrumente: Swisscanto Portfolio Funds, Equity Fund Switzerland, Equity Fund Top Dividend Europe, Equity Fund Green Invest Emerging Markets, Bond Funds (CHF), Bond Fund Global Absolute Return und Bond Fund COCO.

Moderation in der „Höhle der Löwen“

Heute hatte ich bei einem mittelgrossen Unternehmen aus der Energiebranche in Zürich eine sehr spannende, für einmal ganz anders geartete Moderation – und zwar hatte die Firma den Mut, ihre Produkteinnovationen und ihre unternehmerische Strategie von kompetenten und erfahrenen, externen „Challengern“ im ‚Arena‘-Stil ‚angreifen‘ zu lassen.

Vorbild für diesen Workshop war auch die TV-Sendung „Höhle der Löwen“ (oder  im Original: „Dragons‘ Den“), bei der Geschäftsideen vor potenziellen Investoren präsentiert werden. Und ganz genau in diesem Stil traten heute vier verschiedene Teams des Zürcher Unternehmens – jeweils der Bereichsleiter, der Produktmanager und ein Verkäufer – vor die externen „Challenger“, die nach einem kurzen „Elevator Pitch“ gezielte Rückfragen stellten oder Zweifel äusserten – und ich durfte als ‚Dompteur‘ dazwischen anheizen oder abtemperieren, je nach Situation.

Am Ende des Tages hatten alle viel gelernt, waren müde aber happy und wussten, wo es in Zukunft noch anzusetzen gilt. Und meine Erkenntnis des Tages: viel mehr Firmen, aber auch Verbände, Institutionen und Verwaltungsabteilungen sollten sich hin und wieder so challengen lassen, sollten auch ‚Althergebrachtes‘ regelmässig hinterfragen und ‚blind spots‘ so rechtzeitig erkennen!

Interview zur Bombardierung der Schweiz im 2. Weltkrieg

Heute hat sich die irrtümliche Bombardierung von Zürich am 4. März 1945 zum siebzigsten Mal gejährt – und Radio SRF1 nahm dies zum Anlass, in der Sendung «Treffpunkt» verschiedene Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu befragen und mit alten Berichte aus ‹Wochenschauen› an die Ereignisse von damals zu erinnern. An mir war es dann – als Historiker, der sich intensiv mit der Situation der Schweiz im Zweiten Weltkrieg befasst hat -, das Ganze im Gespräch mit Moderator Dani Fohrler etwas einzuordnen, an die Umstände der Bombardierungen von Zürich und von Schaffhausen (knapp ein Jahr zuvor, am 1. April 1944) zu erinnern.krieg...

Im Falle Zürichs wäre Pforzheim das eigentliche Ziel der US-amerikanischen Liberator-Piloten gewesen; im Falle von Schaffhausen, der folgenschwersten Neutralitätsverletzung gegenüber der Schweiz, die Industrieanlagen der IG Farben in Ludwigshafen. Beide Male führten, wie auch bei weiteren Bombardierungen auf Schweizer Gebiet, das schlechte Wetter auf dem Anflugweg und die nur ungenügend funktionierende, damals noch ganz neue Radartechnologie zu den folgenschweren Irrtümern. Beitrag (ca. min. 33-40)