Nach der Begrüssung durch Gemeindepräsident Peter Maag unterhielten wir uns rund 30 min über Catherine Debrunners Karriere, ihre grossartigen Leistungen an den Paralympics in Paris, den Stellenwert ihres Sports in der Gesellschaft und die künftigen Herausforderungen, von denen die erste bereits am nächsten Wochenende mit dem Berlin-Marathon ansteht.
Am Ende der Ehrung, an der auch der Musikverein Thurtal spielte, wurde der ehemalige Schulweg der Ausnahmesportlerin in „Catherine-Debrunner-Weg“ umbenannt.
Heute Morgen war im Trottentheater in Neuhausen wieder Matinée – und ich durfte diesmal Nathalie Christen als prominenten Talkgast begrüssen, langjährige Bundeshausredaktorin des Schweizer Fernsehens SRF.
Christen begeisterte das zahlreich erschienene Publikum mit ihrer offenen Art, träfen Anekdoten, ihrer Schlagfertigkeit und feinem Humor. In Neuhausen aufgewachsen und bei Radio Munot in den Journalismus eingestiegen, war es für sie – obwohl nun schon lange in Bern wohnhaft – im Trottentheater natürlich ein Heimspiel.
Auch das Publikum, mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Behindertenorganisationen, beteiligte sich engagiert an der Debatte. Organisiert wurde dieser hochkarätige Anlass von Cornelia Fischer und Heidi Züblin (Behindertenkonferenz).
Nach spannenden Inputreferats von Christoph Breier (UniSG) und Corinna Ionta (Health & Medical Service AG) durfte ich Nesibe Bruggmann (Georg Fischer) und Julia Gillespie (Cilag/Johnson&Johnson) gemeinsam mit altra-Geschäftsführer Alain Thomann auf dem Podium begrüssen. Alle brachten spannende Beispiele aus ihren Unternehmungen, wiesen aber auch auf Schwierigkeiten und lessons learnt hin.
Anschliessend folgte eine engagierte Debatte auch mit dem Publikum, das sich sehr aktiv und mit wichtigen Inputs einbrachte.
Auch aus dem rund 130-köpfigen Publikum wurde nach der Podiumsdebatte eifrig mitdiskutiert und kamen sehr wichtige und engagierte Voten. (Foto: Mike Kessler, SN)
In unserer Serie #Pioniercast – einem neuartigen Podcast-Format – dreht sich alles um Schaffhauser Wirtschaftspioniere, die persönlich oder deren Produkte bis heute bekannt sind und teils sogar weltweit Ausstrahlung haben.
Gemeinsam mit Kollege Alex Blunschi habe ich diesen #Pioniercast produziert und in den letzten Wochen regelmässig neue Folgen ausgestrahlt. Inzwischen sind nun alle sechs, jeweils 15-minütigen Audiobiographien on air:
zu Jakob Ochsner, dem Erfinder des Ochsner-Abfallkübels – und letztlich Namensgeber der bekannten Berner Mundart-Band Patent Ochsner
zu Heinrich Moser, dem Erbauer des „Moserdamms“ – und damit „Vater der Industrialisierung“ in Schaffhausen
zu Johann Conrad Fischer, dem Gründer des heute weltweit tätigen Industriekonzerns +GF+ und ersten Stadtpräsidenten von Schaffhausen
zu Friedrich Peyer Im Hof, dem Pionier des Eisenbahnbaus – und Mitgründer zahlreicher heute noch bekannter Firmen und Institutionen
zu Johannes Rauschenbach, einem europaweit führenden Fabrikanten von Landwirtschaftsmaschinen – und „Retter“ der Luxusuhrenmanufaktur IWC
zu Othmar Ammann, einem pionierhaften Brückenbauer – der mit seinen Bauten die Skyline der US-Metropole New York bis heute ganz wesentlich prägt
Das Ziel unserer Podcastserie ist es, eine breite Bevölkerungsschicht – im Sinne der Public History – für historische Inhalte zu interessieren. Und zwar mit „Geschichten zur Geschichte“, mit Anknüpfungspunkten zu heute – und letztlich dem Anspruch, wie wir es gerne sagen, „unterhaltsam schlauer“ zu werden.
So schön, wie viel begeistertes Feedback wir in den letzten Wochen erhalten haben, per Mail, WhatsApp oder spontan auf der Strasse. Danke herzlich dafür! Und auch die Medien haben sehr interessiert und positiv über unser Projekt berichtet (u.a. SN, shf, Bock, Persönlich). Zudem wurden wir von unsern Partnern Wirtschaftsförderung, +GF+ und GVS sowie Medienpartner Radio Munot grossartig unterstützt.
Und bereits jetzt arbeiten Alex und ich an künftigen, weiteren Podcast-Projekten. Und wir freuen uns natürlich über jedes Feedback und Euer Interesse.
Heute Abend durfte ich eine gut besetzte Diskussionsrunde der Denkmalpflege Schaffhausen moderieren. Dies anlässlich des Erscheinens des Verzeichnisses der schützenswerten Kulturdenkmäler der Stadt Schaffhausen (VKD).
Auf dem Podium waren Flurina Pescatore (Leiterin des Amtes für Denkmalpflege), Katrin Bernath (Stadträtin, Baureferentin), Jeannette Storrer (Vorstandsmitglied Hauseigentümerverband HEV) sowie die beiden Architekten Stefan Bringolf (BRH-Architekten) und Roger Eifler (Raum 82). In der anschliessenden Diskussionsrunde kamen auch aus dem Publikum zahlreiche Fragen. (Bild: E. Nägeli, ada)
Heute ist bereits die dritte Folge unseres #Pioniercast erschienen: zu Johann Conrad Fischer, dem Gründer der bekannten Firma +GF+ und ersten Stadtpräsidenten von Schaffhausen.
Zuvor sind bereits die beiden Audioporträts über Jakob Ochsner, den Erfinder des Ochsner-Kübels, und über Heinrich Moser, den Financier des ‚Moser-Damm‘, erschienen. Die Reaktionen der Hörerinnen und Hörer auf diesen neuen History-Wirtschafts-Podcast von Kollege Alex Blunschi und mir sind absolut überwältigend.
Zum 80. Gedenktag der tragischen Bombardierung von Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg habe ich heute in verschiedenen Medien nochmals Auskunft gegeben: im Schaffhauser Fernsehen (shf), bei Radio Munot und im Schaffhauser Bock.
Dabei war der Fokus – nebst dem Hergang des Unglücks – stark auf meinem Buch „Als wäre es gestern gewesen!“, in dem Erinnerungen von 35 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Bombardierung versammelt sind.
Heute Morgen war im Trottentheater in Neuhausen wieder Matinée mit einem spannenden Gast. Nach Arena-Moderator Sandro Brotz durfte ich diesmal Luzia Tschirky zum Talk begrüssen, bis vor kurzem Russland-Korrespondentin des Schweizer Fernsehens SRF.
Bis weit über den letzten Platz hinaus gefüllt war das Trottentheater – und Tschirky dankte es dem Publikum mit einem äusserst interessanten, beeindruckenden und sympathischen Auftritt. So beschloss der Moderator auch ad hoc, die Matinée ein bisschen in den Mittag hineinzuziehen. 😉