Befragt von Christian Stamm und mit den weiteren Moderatoren-Gschpänli Regula Marti und Armin Jungi haben wir vergnügt zurückgeschaut auf das vergangene Jahr bei Tele D – u.a. auf meine Sendungen mit Bundespräsident Alain Berset, mit SRF-Moderator Urs Gredig oder mit den SRF-Auslandkorrespondenten Luzia Tschirky (Russland) und Pascal Weber (USA).
Am heutigen Nationalfeiertag habe ich wieder mal eine Festansprache gehalten – diesmal in Herblingen, einem äusserst lebendigen Quartier mit einem sehr engagierten Quartierverein. Die Veranstaltung war mit fast 200 Personen, trotz Regenwetter, bestens besucht.
In meiner Ansprache habe ich mich v.a. für mehr Zusammengehörigkeit statt Neid und Missgunst, gegen die unsägliche ‚Cancel Culture‘ und für ein starkes persönliches Engagement statt blosser, wohlfeiler ‚Symbolpolitik‘ ausgesprochen.
Zudem habe ich am Beispiel der Geschichte der Gemeinde Herblingen, die vor genau 60 Jahren eingebürgert wurde, konkret aufgezeigt, was Zusammengehörigkeit und Engagement bedeutet. Zudem habe ich darauf hingewiesen, dass Mitte des 19. Jahrhunderts rund 1/4 des damaligen Bauerndorfes als Wirtschaftsmigranten nach Nord- und Südamerika ausgewandert ist – und versucht, eine Analogie zu heute zu schlagen mit einerseits den Flüchtlingsströmen auf dem Mittelmeer etc und anderseits einer aus meiner Sicht unbefriedigenden Asylpolitik der Schweiz.
Schliesslich habe ich – als Zeichen des persönlichen Engagements, das jedermann leisten sollte – ein Kässeli aufgestellt, den Betrag verdoppelt und, in Konnex mit dem obigen Thema, der Afghanistanhilfe gespendet.
Mein neues Buch «Als wäre es gestern gewesen! » – mit Lebenserinnerungen von mehr als dreissig Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Bombardierung von Schaffhausen am 1. April 1944 – findet weiterhin grosse und sehr schöne Beachtung. Die positiven Reaktionen sind manchmal fast überwältigend, und auch der Verlag stamm+co kommt offenbar kaum nach mit Bestellungen.
Heute ist im ‹Tages-Anzeiger› (sowie ‹Bund›, ‹Basler Zeitung› etc) eine ganze Seite dazu erschienen. Und gemeinsam mit Zeitzeuge Max Baumann durfte ich dem Lokalfernsehen Tele D Auskunft geben. Bereits die Lokalsender shf und Tele Top hatten sich zuvor interessiert. Ich freue mich sehr, wenn das Buch – möglichst quer durch alle Generationen – weitere Verbreitung findet.
Zum ersten Mal fand unser regelmässiger „Stammtisch“ auf Radio Munot heute in den neuen Studioräumlichkeiten an der Stadthausgasse in Schaffhausen statt. Für mich, als Gast statt als Moderator, immer eine spezielle Rolle.
Gemeinsam mit Florian Hotz, Urs Tanner und Christian Stamm (Moderation) diskutierten wir die Themen Fidel Castro, Donald Trump, das neue Lipo-Stadion und die Krise des FC Schaffhausen, die Probleme auf der ‘Stadttangente‘ sowie die neue Nutzung des Industrieareals Kammgarn-West.
Heute war ich – zusammen mit den geschätzten Journalistenkollegen Andy Jucker, Zeno Geisseler und Dani Thüler (v.l.) – schon wieder Gast bei der Sendung „Stammtisch“ auf Radio Munot. Thema der stündigen Sendung waren diesmal die Kantonsratswahlen von letztem Wochenende, die wir in einer engagierten, offenen Debatte zu analysieren versuchten. So diskutierten wir über die (neuen) Stärkeverhältnisse, über Sieger- und Verliererparteien, über die Art des Wahlkampfes, die schwierige Suche nach Nachwuchspolitikern und über die Auswirkungen für die nächste Legislaturperiode und den Kanton Schaffhausen.
Wie immer an einem Abstimmungswochenende findet der „Stammtisch“ auf Radio Munot zu (einigermassen) unpolitischen Themen statt – und mit Florian Hotz (FDP) und Urs Tanner (SP) gehöre ich, als unabhängiger Beobachter, zur Stammbesetzung. Moderiert wird die Sendung von Christian Stamm – was mir für einmal eine ungewohnte Rolle zuweist.
Themen heute waren u.a. selbstfahrende PKWs, Postautos und Lokomotiven, die Diskussion über „Rabenmütter“, das Trolleybus-Jubiläum in Schaffhausen und die Zukunftspläne mit der Rhybadi. Es war, so denke ich, einmal mehr eine engagierte Diskussion.