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1. August-Ansprache in Herblingen

Am heutigen Nationalfeiertag habe ich wieder mal eine Festansprache gehalten – diesmal in Herblingen, einem äusserst lebendigen Quartier mit einem sehr engagierten Quartierverein. Die Veranstaltung war mit fast 200 Personen, trotz Regenwetter, bestens besucht.

In meiner Ansprache habe ich mich v.a. für mehr Zusammengehörigkeit statt Neid und Missgunst, gegen die unsägliche ‚Cancel Culture‘ und für ein starkes persönliches Engagement statt blosser, wohlfeiler ‚Symbolpolitik‘ ausgesprochen.

Zudem habe ich am Beispiel der Geschichte der Gemeinde Herblingen, die vor genau 60 Jahren eingebürgert wurde, konkret aufgezeigt, was Zusammengehörigkeit und Engagement bedeutet. Zudem habe ich darauf hingewiesen, dass Mitte des 19. Jahrhunderts rund 1/4 des damaligen Bauerndorfes als Wirtschaftsmigranten nach Nord- und Südamerika ausgewandert ist – und versucht, eine Analogie zu heute zu schlagen mit einerseits den Flüchtlingsströmen auf dem Mittelmeer etc und anderseits einer aus meiner Sicht unbefriedigenden Asylpolitik der Schweiz.

Schliesslich habe ich – als Zeichen des persönlichen Engagements, das jedermann leisten sollte – ein Kässeli aufgestellt, den Betrag verdoppelt und, in Konnex mit dem obigen Thema, der Afghanistanhilfe gespendet.

Moderation Benefizanlass der Afghanistanhilfe

Einmal mehr durfte ich heute Abend einen Benefizanlass der Afghanistanhilfe Schaffhausen moderieren. Eine ganz wichtige Organisation, die sich seit nunmehr 33 Jahren in über 20 Projekten – Schulen, Waisenhäuser und Spitäler – für die lokale Bevölkerung einsetzt. Und dies auch in der aktuellen, schwierigen Zeit unverdrossen und mit festem Glauben weiterhin tut.

Es ist mir jeweils eine Ehre und selbstverständlich, mit der Moderation solcher Benefizveranstaltungen einen kleinen Beitrag zu leisten – diesmal in einem Talk mit SRF-Südostasien-Korrespondenten Thomas Gutersohn und Stiftungspräsident Michael Kunz. Und in einer zweiten Gesprächsrunde dann zusätzlich mit Malik und Wheeda, zwei in der Schweiz wohnhaften Afghanen, die vor den Taliban flüchten mussten. Untermalt wurde die Veranstaltung in der rappelvollen Kammgarn-Halle mit höchst eindrucksvollen, ans Herz gehenden Geschichten von Afghaninnen und Afghanen, die aus dem Off vorgelesen und mit Bildern untermalt wurden. (Bericht: SN)

Moderation 30 Jahr-Jubiläum Afghanistanhilfe

Heute Abend durfte ich – wie schon damals beim 25-jährigen Bestehen – das 30 Jahr-Jubiläum der Afghanistanhilfe moderieren. Dies mit einer spannenden Talkrunde, an der Vereinspräsident Michael Kunz, dessen Vize Martin Hongler sowie Maja Ricci und Mirella Walter teilnahmen, die alle Afghanistan besucht und dort Projekte evaluiert oder konkret an solchen mitgearbeitet haben.

Die Kammgarn-Halle war mit Gönnerinnen und Gönnern gut besetzt, und neben dem Talk gab es einen Film über Afghanistan zu sehen, feines afghanischen Essen von essKultur sowie verschiedene Aktivitäten für Kinder.

Die Afghanistanhilfe, einst von Vreni Frauenfelder gegründet, wird auch nach deren Tod von einem höchst engagierten Team weitergeführt – und unterstützt im kriegsgeplagten Land verschiedene Schulen, Spitäler und Waisenhäuser. Sie ist inzwischen die zweitgrösste Hilfsorganisation im Land.Moderation 30 Jahr-Jubiläum Afghanistanhilfe (Nov. 2018)

afgh-3Mit einer stimmungsvollen Feier wurde heute das 25 Jahr-Jubiläum der Afghanistanhilfe Schaffhausen (AHS) in der ‚Kammgarn‘ begangen. Ulrich Tilgner, SRF-Nahostkorrespondent, hielt ein Referat zum Thema „Sinn und Unsinn in der Entwicklungshilfe“ – und anschliessend durfte ich ein Podium leiten mit Tilgner, Vreni Frauenfelder (Gründerin und „Herz“ der AHS), Michi Kunz (neuer Präsident AHS), Ulrich E. Gut (Paul Schiller-Stiftung), Roland Gröbli (Clean Water-Stiftung) und Willi Graf (DEZA). Bericht