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Interview zum Vergleich Corona-Krise vs. Zweiter Weltkrieg

Auf Anfrage des Kommunikationsmagazins ‚Persönlich‘ durfte ich heute in einem grossen Interview die Frage beantworten, ob und wie sich die Unsicherheit und das Bedrohungsgefühl während der aktuellen Corona-Krise mit der Situation der Schweiz im Zweiten Weltkrieg vergleichen lasse. Offenbar ein Thema – wenn ich die zahlreichen, sehr schönen Reaktionen auf die Publikation betrachte -, das die Leute sehr interessiert und irgendwie ‚unter den Nägeln brennt‘.

Referat „Zweiter Weltkrieg“ bei der SHKB-Filiale Thayngen

Da die „Seniorenanlässe“ der Schaffhauser Kantonalbank (SHKB) auf so tollen Anklang gestossen sind, finden nun in allen Filialen im Kanton solche Nachmittagsveranstaltungen statt – und heute war es inFoto maw. SHKB-Referat Thayngen (Mai 2017) Thayngen so weit. Erneut durfte ich dabei – als Überraschungsreferent – über das Thema „Bedrohungslage im Zweiten Weltkrieg“ sprechen und habe natürlich ganz speziell die Situation in Thayngen und den andern Reiatdörfern aufgezeigt.

Das Referat – natürlich faktengetreu, aber durchaus auch mit witzigen Anekdoten und Aperçus versetzt – stiess bei den Zuhörerinnen und Zuhörern, welche die Zeit des Zweiten Weltkrieges zum Teil noch aktiv miterlebt haben, ganz offensichtlich auf grosses Interesse. Und anschliessend an das Referat verloste die Kantonalbank-Filiale dann noch fünf Exemplare meines Buches über den Zweiten Weltkrieg, die ich dann auf Wunsch auch signierte. Eine schöne, IMG-20170523-WA0000bereichernde Veranstaltung.  //  Bericht

Scannen0001Heute ist die leicht aktualisierte Zweitauflage meiner Dissertation „Bedrohte Grenzregion“ erschienen, die bereits seit geraumer Zeit vergriffen, aber immer noch stark nachgefragt war. Sie schildert die Bedrohungslage der Bevölkerung während des Zweiten Weltkrieges – und basiert, nebst ausgiebigem Quellenstudium, auf rund 150 Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die den Krieg noch hautnah miterlebt haben (und von denen fast die Hälfte in der Zwischenzeit leider bereits verstorben ist). Ich freue mich sehr, wenn Sie sich die Zeit nehmen, das Buch zu lesen – und natürlich auch über Feedback dazu.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich zudem auch verschiedentlich in Print und TV zum Thema Auskunft geben, da sich die irrtümliche Bombardierung der Stadt Schaffhausen vom 1. April 1944, die damals 40 Todesopfer forderte (und die schwerwiegendste Neutralitätsverletzung gegen die Schweiz war), zum 70. Mal jährt.