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Moderation Gedenkfeier für Johann Conrad Fischer

Bei einer sehr würdigen Feier zum 250. Jahrestag der Geburt von Johann Conrad Fischer, des Gründers der Firma Georg Fischer AG sowie ersten Schaffhauser Stadtpräsidenten, durfte ich heute Abend ein hochkarätiges Podium moderieren. Die drei Facetten von Fischers Wirken wurden durch Stadtpräsident Peter Neukomm, +GF+-CEO Andreas Müller sowie Iwan Stössel, Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft, also alles drei Nach-Nachfolger von Johann Conrad Fischer, bestens abgedeckt. Es war eine interessante und durchaus auch humorvolle Debatte vor vollen Rängen im Pavillon im Park.

Zuvor hatte Franziska Eggimann, Leiterin des Georg Fischer-Konzernarchivs, ein äusserst hochkarätiges Festreferat gehalten, gespickt auch mit verschiedenen witzigen Anekdoten.

Unter dem Stichwort «Natur und Wissenschaft zum Anfassen» organisierte die Naturforschende Gesellschaft Schaffhausen mit Präsident Kurt Seiler und OK-Chef Dani Leu heute eine beeinduckende, ganztägige Veranstaltung an der Kantonsschule Schaffhausen, welche Buben und Mädchen sowie Jugendliche spielerisch an die naturwissenschaftlichen Fächer heranführen sollte. Es durfte gebastelt und experimentiert werden – wodurch man überall leuchtenden Kinderaugen begegnete –, und daneben gab es verschiedene Vorträge und Demonstrationen in und um das Schulareal.

Mir oblag es diesmal, eine Podiumsdebatte zum Thema «Förderung von Technik und Naturwissenschaften: Ist das nötig? Und wenn Ja, wie?» zu leiten. Dies führte, wenn aPodiumsveranstaltung MINT-Berufe (Moderation, 9.5.2015)uch vor eher spärlichem Publikum, zu einer sehr engagierten, rund 90-minütigen Debatte mit Dr. Thierry Courvoisier, Präsident der Akademie der Naturwissenschaften SCNAT, Dr. Daniel Meierhans, Wissenschaftsjournalist, Georg Reichmuth, Präsident der Stiftung «go-tec» der Industrievereinigung Schafhausen, Robert Rudolph, Bereichsleiter Bildung und Innovation beim Maschinenindustrieverband Swissmem, sowie Prof. Albert Zeyer, Dozent Fachdidaktik Naturwissenschaften an verschiedenen Hochschulinstituten.

Neben der Frage der Förderung der MINT-Berufe ging es in der Gesprächsrunde auch darum, wie gross der Fachkräftemangel effektiv sei und wie dieser am besten behoben werden könne, wie die naturwissenschaftlichen Fächer an den Schulen künftiger attraktiver gelehrt werden oder wie vermehrt auch Mädchen angesprochen werden könnten – und alle diese Fragestellungen wurden von den fünf Debattanten durchaus unterschiedlich betrachtet, was die Diskussion natürlich belebte.