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Moderation des f&w-Forum „Future of Industries“ am GDI

Heute durfte ich die Konferenz «Future of Industries» am Gottlieb Duttweiler-Institut in Rüschlikon moderieren. Die insgesamt 17 Referentinnen und Referenten diskutierten über Fachkräftemangel, Energiefragen, Lieferketten-Probleme, Inflation und künftige geopolitische Risiken. Es war eine äusserst animierte Veranstaltung, die von der Konferenzabteilung der ‹Finanz und Wirtschaft› organisiert wird. (Fotos: Ch. Lanter)

Unter dem Stichwort «Natur und Wissenschaft zum Anfassen» organisierte die Naturforschende Gesellschaft Schaffhausen mit Präsident Kurt Seiler und OK-Chef Dani Leu heute eine beeinduckende, ganztägige Veranstaltung an der Kantonsschule Schaffhausen, welche Buben und Mädchen sowie Jugendliche spielerisch an die naturwissenschaftlichen Fächer heranführen sollte. Es durfte gebastelt und experimentiert werden – wodurch man überall leuchtenden Kinderaugen begegnete –, und daneben gab es verschiedene Vorträge und Demonstrationen in und um das Schulareal.

Mir oblag es diesmal, eine Podiumsdebatte zum Thema «Förderung von Technik und Naturwissenschaften: Ist das nötig? Und wenn Ja, wie?» zu leiten. Dies führte, wenn aPodiumsveranstaltung MINT-Berufe (Moderation, 9.5.2015)uch vor eher spärlichem Publikum, zu einer sehr engagierten, rund 90-minütigen Debatte mit Dr. Thierry Courvoisier, Präsident der Akademie der Naturwissenschaften SCNAT, Dr. Daniel Meierhans, Wissenschaftsjournalist, Georg Reichmuth, Präsident der Stiftung «go-tec» der Industrievereinigung Schafhausen, Robert Rudolph, Bereichsleiter Bildung und Innovation beim Maschinenindustrieverband Swissmem, sowie Prof. Albert Zeyer, Dozent Fachdidaktik Naturwissenschaften an verschiedenen Hochschulinstituten.

Neben der Frage der Förderung der MINT-Berufe ging es in der Gesprächsrunde auch darum, wie gross der Fachkräftemangel effektiv sei und wie dieser am besten behoben werden könne, wie die naturwissenschaftlichen Fächer an den Schulen künftiger attraktiver gelehrt werden oder wie vermehrt auch Mädchen angesprochen werden könnten – und alle diese Fragestellungen wurden von den fünf Debattanten durchaus unterschiedlich betrachtet, was die Diskussion natürlich belebte.