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Buch „Die Bombardierung von Schaffhausen“

Die tragische Bombardierung der Stadt Schaffhausen vom 1. April 1944 ist heute 75 Jahre her – und dem für die Stadt so einschneidenden Ereignis wurde deshalb mit einem Gedenkanlass im Waldfriedhof und der Steigkirche sowie einem neuen Buch, das ich im Auftrag des Stadtrates verfassen durfte, nochmals Rechnung getragen.

Rede maw. Gedenkfeier 75 Jahre Bombardierung (1.4.2019, Steigkirche)-IIn der Steigkirche durfte ich – nach Stadtpräsident Peter Neukomm, Bundesrätin Karin Keller-Sutter und US-Botschafter Edward Mc Mullen – ebenfalls eine Ansprache halten, in der ich mich direkt an die Angehörigen der Opfer und die Zeitzeugen wandte und dann verschiedene Augenzeugenberichte zitierte. Zum Schluss versuchte ich, auch die Frage um ein Bombardierungsdenkmal wieder neu zu lancieren.

Am Abend des 1. April fand dann – in der pumpenvollen Rathauslaube – die Vernissage des Buches „Die Bombardierung von Schaffhausen – ein tragischer Irrtum“ statt. Nach einer sehr eindrücklichen Laudatio von Nationalrat und Pilot Thomas Hurter hat Sidonia Küpfer, Redaktorin der ‚Schaffhauser Nachrichten‘, Stadtrat Raphaël Rohner und mich sehr gekonnt befragt. Es war ein toller Abend!

Screenshot_20190402-070835_PhotosFotos Buch-Vernissage Bombardierung (1. April 2019, Rathauslaube)-XIII

Moderation Informationsveranstaltung „Kulturleitbild“

Im Rahmen eines öffentlichen Mitwirkungsprozesses soll – nach knapp zwanzig Jahren – ein neues „Kulturleitbild für die Stadt Schaffhausen“ entstehen. Heute Abend nun hat die federführende Kulturkommission den endgültigen Entwurf vorgelegt, der möglichst viele Anliegen der kulturinteressierten Bevölkerung aufzunehmen versucht und in dieser Form nun bis zum Herbst in die Vernehmlassung geht.

Im ‚Haberhaus‘ in der Schaffhauser Altstadt habe ich zuerst Stadtrat und Kulturreferent Raphaël Rohner zum nun vorliegenden Ergebnis und dem weiteren Vorgehen befragt. Anschliessend wurden im Podiumsgespräch mit Jens Lampater, Karin Rabara, Thomas Hauser und Beat Junker von der Kulturkommission möglichst viele Facetten des Kulturleitbildes aufgezeigt und in der Plenumsdebatte erörtert. (Foto: Peter Pfister/shaz)Moderation Workshop Kulturkommission, Juni 2018 (mit Stadtrat Raphael Rohner)

 

Moderation Workshop „Kulturleitbild“

Regelmässig werde ich als Moderator für sogenannte Mitwirkungsprozesse engagiert. Diese beinhalten meist verschiedene Interviews, quasi eine ‚Auslegeordnung‘, und anschliessend an Workshops nochmals eine spontane Podiumsdebatte, an der die Thematik vertieft wird.

Heute durfte ich einen solchen Abend zum Thema „Kulturleitbild für die Stadt Schaffhausen“ moderieren, an dem rund 80 Kulturinteressierte aus den verschiedensten Sparten teilnahmen und sich sehr engagiert einbrachten. Die Resultate werden nun von Stadtrat Raphaël Rohner und der Kulturkommission unter Vorsitz von Jens Lampater ‚verarbeitet‘ und dann an einem zweiten Workshop Ende März 2018 konkretisiert.Kultur-Bericht (II)Kultur-Bericht

Moderation Mitarbeiteranlass Stadt Schaffhausen

Wie bereits in den Vorjahren durfte ich auch diesmal den grossen Mitarbeiteranlass der Stadt Schaffhausen im fast voll besetzten Stadttheater moderieren. Erneut gab es zwei verschiedene Talkrunden, die informativ, aber durchaus auch mit einem gesunden Schuss Humor angereichert waren.

Erneut wurden die fünf Stadträte, d.h. Stadtpräsident Peter Neukomm (SP) und die Stadträte Urs Hunziker (FDP), der Ende Jahr abtritt, sowie Simon Stocker (ALSH), Raphaël Rohner (FDP) und Daniel Preisig (SVP), zum abgelaufenen Jahr und zu ihren Plänen für die Zukunft befragt. Themen waren z.B. Lean Management, für das ein simg_2330pezielles Projektteam gebildet wird, die Chancen und Risiken von Veränderungsprozessen, aber auch die verschiedenen offenen „Baustellen“ wie Rhybadi, Stadthausgeviert oder Kammgarn-West. Ziel der fünf Magistraten ist es, dass Schaffhausen „die modernste Verwaltung der Schweiz“ hat.

Im Rahmen dieser Podiumsdebatte stellte ich dann, in einem zweiten Teil, auch Fragen, die beim Eingang von den Mitarbeitenden der Stadt Schaffhausen auf Zetteln notiert worden waren. Diese waren erstaunlich zahlreich eingegangen.

Anschliessend führte ich noch ein Podiumsgespräch mit zwei langjährigen Angestellten der Stadt, und zwar Rebmeister Martin Graf (seit 38 Jahren im Amt) und Buschauffeur Hansjörg Aebi (seit 27 Jahren im Amt). Mit ihnen zogen wir Vergleiche zwischen früher und heute, sprachen über den Umgang mit Veränderungsprozessen, und daneben kam durchaus auch die eine oder andeimg_2335re Anekdote auf, die das Gespräch zusätzlich auflockerte und beim Publikum hörbar gut ankam.

Einmal mehr zeigte sich, dass diese neuartige Form der ‚Mitarbeiterinformation‘, d.h. des Jahresend-Anlasses, bei den Mitarbeitenden sehr gut ankommt, was auch die Kommentare beim anschliessenden Apéro deutlich zeigten.  (Fotos: Claudia Rudischhauser)

Talk-Moderation zum Abschied von Regierungsrat Dubach

Bereits zur schönen Tradition ist es geworden, dass ich bei den Generalversammlungen des Vereins Agglomeration Schaffhausen (VAS) einen Teil des Anlasses mit Talks und/oder Podiumsdiskussionen bestreite. Heute Nachmittag traf sich der Verband, in dem sich Schaffhauser und angrenzende Thurgauer, Zürcher und deutsche Gemeinden zum Austausch zusammentun, in Dachsen (ZH) bei Gemeindepräsident Daniel Meister. In verschiedenen Fachausschüssen wurden gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen besprochen, vorwiegend in den Bereichen Verkehr, Siedlungsstrukturen und kulturelle Zusammenarbeit.

In einem ersten Teil hatte ich, nach einem kurzen Input-Referat, Kantonsplanerin Susanne Gatti zur neu erarbeiteten „Freiraum-Strategie“ und ihrer Bedeutung für die einzelnen Gemeinden zu befragen. Und zum Schluss gab es einen lockeren Talk mit dem scheidenden Vereinspräsidenten, Regierungsrat Reto Dubach (FDP), mit dem ich auf zehn Jahre VAS zurückschaute. Dabei schilderte er die Gründungsidee, Höhepunkte, auch einzelne Misserfolge und seine Wünsche für die Zukunft. Ende des Jahres tritt Dubach als Regierungsrat zurück und übergibt sein Amt als „Aussenminister“ dann an Ratskollege Christian Amsler (FDP).

Moderation Mitarbeiteranlass Stadt Schaffhausen

Auch dieses Jahr wurde der traditionelle Mitarbeiteranlass der Stadt Schaffhausen, kurz vor Weihnachten, wieder in der neuen Form durchgeführt – mit zwei interessanten Talkrunden im voll gefüllten Stadttheater, die ich moderieren durfte.

Erneut wurden die fünf Stadträte, d.h. der neue Stadtpräsident Peter Neukomm (SP) sowie die Stadträte Urs Hunziker (FDP), Simon Stocker (ALSH) und Raphaël Rohner (FDP) sowie neu Daniel Preisig (SVP), zum abgelaufenen Jahr und zu ihren Plänen für die Zukunft befragt. Dies durchaus auch launig und unterhaltsam, so dass auch unbekannte Seiten der fünf Magistraten zur Sprache kamen.

Danach führte ich auch durch ein Podiumsgespräch mit fünf (neuen) Bereichsleitern der städtischen Verwaltung, nämlich mit Katharina Epprecht (Museum zu Allerheiligen), Bruno Schwager (Verkehrsbetriebe Schaffhausen), Ursula Peter (Leiterin Spezialprojekte), Felix Guhl (Grün SH) und Romeo Bettini (Polizei), die alle ihre aktuellen Herausforderungen schilderten – und bei den Themen „modernes Führen von Teams“ sowie Umgang mit der „Generation Y“ viele Gemeinsamkeiten entdeckten.

Den Rahmen des Mitarbeiteranlasses bildeten schliesslich ein Referat von Ralph Aichem (SH-Power) zum Thema „Change“ und der von Beatboxer Camero live vertonte Werbebeitrag für den nationalen ‚Städtetag‘ von Ende August 2016 in Schaffhausen. Und wenn man ersten Reaktionen Glauben schenken mag, kam die ganze Veranstaltung bei den Mitarbeitern auch dieses Jahr wieder sehr gut an und soll seine Fortsetzung finden.

Bereits vor Jahresfrist hatte die Bevölkerung im Rahmen des Masterplans «Gestaltung Rheinufer», den die Stadt Schaffhausen verfolgt, die Gelegenheit, an einem Samstagvormittag Informationen aus erster Hand zur Neugestaltung des Kammgarnareals zu erhalten und eigene Gestaltungsideen einzubringen. Heute nun stand das sogenannte Follow-up auf dem Programm – und ich durfte erneut als Moderator durch die Veranstaltung im Kammgarn führen.

Nach der Begrüssung durch Stadtpräsident Peter Neukomm entlockte ich ihModeration Kammgarn-Mitwirkungsprozess (30.5.2015)-Im sowie seinen Stadtratskollegen Urs Hunziker (u.a. Kulturreferent), Raphaël Rohner (Baureferent) und Daniel Preisig (Finanzreferent) in einem kurzweiligen Talk weitere Informationen zum Kammgarn-Flügel West, in dem die Veranstaltung auch stattfand, sowie zur geplanten Hofgestaltung. Danach gab es jeweils Inputreferate von Projektleiter Roger Düring (Abteilungsleiter Immobilien) sowie Jens Andersen (Stabsleiter Stadtplanung) und Jens Lampater (Kulturbeauftragter), die alle die bisherigen Entwicklungen und künftige Möglichkeiten im Kammgarnareal aufzeigten.

Anschliessend daran wurde – wie bereits vor Jahresfrist – unter den rund 80-100 TModeration Kammgarn-Mitwirkungsprozess (30.5.2015)-IIeilnehmern in Gruppen diskutiert, ob die geplante Hofgestaltung als sinnvoll erachtet wird, was unbedingt noch berücksichtigt werden müsste und was gleichzeitig in den noch freien Stockwerken des Kammgarn-Flügels West ideal untergebracht wäre. Dabei kamen wiederum verschiedenste Ideen – und ich suchte mir dann von jedem Tisch eine(n) Sprecher(in), der das Ganze in Interviewform vor dem Plenum vorzustellen hatte. Es war beeindruckend, wie viele Leute sich an einem Samstag während vier Stunden Zeit nahmen und was dabei an originellen, konstruktiven Ideen zutage trat. Man darf gespannt sein, was nun konkret aus dem Kammgarnareal mitten in der Stadt Schaffhausen wird.